Frank Maria Reifenberg liest für die 3. und 4. Klassen

Der Kölner Autor nahm seine Zuhörer mit auf eine interaktive Reise. In „Kampf im ewigen Eis“ träumt der Inuit-Junge Nanuk davon, endlich auch auf die Jagd gehen zu dürfen. Heimlich fährt er gemeinsam mit seinem Freund Noodles auf seinem Hundeschlitten in die Nacht hinaus. Doch plötzlich hört er ein tiefes Knurren. Ein Eisbär!
Bevor die Lesung richtig losgeht, hat Frank Maria Reifenberg die Kinder längst in seinen Bann gezogen: Er macht sie zu Tierexperten, informiert spielerisch über das Volk der Inuit und deren Lebensraum. Wie ein Dirigent bringt er ihnen bei, wie man eine Lesung so vertont, dass aus ihr nahezu ein Hörspiel wird. Dann geht es richtig los: Die Mädchen und Jungen lauschen fasziniert der Geschichte, erleben gemeinsam mit Nanuk so manches Abenteuer und heulen auf ein Handzeichen des Autors wie die Schlittenhunde oder ahmen das Scheppern von Blechtonnen mit ihren Stühlen nach. Wie die Geschichte ausgeht, verrät Frank Maria Reifenberg nicht. Denn der Appetit auf das Buch sollte ja nur angeregt werden.
Nach den Drittklässlern kamen die Viertklässler in den Genuss einer Autorenlesung. Für sie hatte Frank Maria Reifenberg „Die Schattenbande legt los“ im Gepäck. Das Buch ist der erste Teil einer neuen Jugendkrimireihe für junge Leser ab zehn Jahren, ein Gemeinschaftsprojekt der Autoren Frank Maria Reifenberg und Gina Mayer. Die „Schattenbande“ besteht aus vier Waisenkindern, die sich im Berlin der 20er Jahre durchschlagen. Beide Lesungen wurden mit großem Applaus der jungen Zuhörer belohnt. Schulleitung und Lehrkräfte sind überzeugt, dass solche Lesungen einen wichtigen Beitrag zur Leseerziehung in der Grundschule leisten und freuen sich über die Unterstützung vom Förderverein und Hexenbuchladen.